Passivhaus überstülpen

Das Passivhaus wurde quasi dem Altbau übergestülpt.

Dieses Überstülpen brachte mehrere Vorteile mit sich:

  • die gesamte Bauzeit wurde stark reduziert (ca. 4 Monate)
  • wir konnten während der Bauphase weiter im Haus “wohnen” bleiben – was jedoch durch die unausweichlichen Bautätigkeiten teilweise sehr belastend und nicht immer ganz einfach war und an unsere Grenzen ging.
  • die Kosten wurden gegenüber einem Neubau wesentlich günstiger, da das gesamte  Erdgeschoss mit dem vorhandenen Innenausbau einschl. Bad, WC und Küche  bis auf einige Änderungen für den Treppeneinbau erhalten blieb.
  • Der Keller, mit allen Anschlüssen der Infrastruktur (Kanal, Wasser, Strom, Telefon usw.), blieb nahezu unangetastet, und natürlich war auch keine neue Gründung nötig.
  • Auch aus ökologischer Sicht waren der Erhalt und die Verwendung der funktionierenden Bausubstanz sinnvoll. Keine Bauschuttmassen auf die Bauschuttdeponie. Kein unnötiger Verbrauch von neuem Baumaterial.
  • Durch die Montage vorgefertigter Holztafelelemente per Kran konnte der Eingriff in den Garten und Außenbereich auf ein Minimum reduziert werden.

Bevor das Holzständerwerk aufgesetzt bzw. eingebaut werden konnte, mussten noch die Balkenköpfe der vorhandenen Erdgeschossdecke als Auflager für das Holz-ständerwerk  verlängert werden. Dies erfolgte durch beidseitig angebrachte 75 cm lange Kanthölzer, die mit sog. Geka-Dübeln befestigt wurden.

Neues, verlängertes Auflager für die auf die Außenwand aufgesetzte Passivhauskonstruktion

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.