Abbruch Dachgeschoss

Letztendlich haben wir uns entschieden, den alten, zu flachen Dachstuhl abzureißen und vor die Wände des vorhandenen Altbaues im Erdgeschoss ein Holzständerwerk zu setzen und das Ganze im Passivhausstandard einschl. der Aufstockung auszuführen.

Vorher hatten wir natürlich mit einem Statiker die vorhandene Bausubstanz geprüft, ob diese den zusätzlichen Belastungen eines weiteren Geschosses einschließlich des Holzständerwerkes überhaupt gewachsen war. Aber hier gab es gottseidank keinerlei Bedenken.

Bevor es mit den eigentlichen Bauarbeiten losgehen konnte, musste natürlich erst das Dachgeschoss abgetragen werden. Die über 30 Jahre alten Dachziegel und die Holzsparren hatte sich ein Landwirt zur Reparatur seiner Scheune gegen geringes Entgeld gesichert und abgeholt.

Nun hofften wir auf zwei regenfreie Tage. Bis dahin, so hatte uns die Zimmererfirma versprochen, seien die Fertigteile des Holzständerwerkes einschließlich der Dachtafelelemente erstellt und das ganze Gebäude wieder, zumindest von oben, regendicht.

Allerdings hat uns gleich am ersten Abend ein stärkeres Gewitter erwischt. Glücklicherweise hatten wir uns mit großen Planen eingedeckt, die das schlimmste verhindert haben. Trotzdem waren wir bis in die späten Abendstunden mit Eimern und Lappen bewaffnet am Schöpfen, um unser bewohntes Erdgeschoss zu retten und vor Schäden zu bewahren.

Ich kann nur raten, in ähnlichen Fällen wirklich ausreichend große Planen, Eimer, saugfähige Lappen und anders geeignetes Material für den Notfall parat liegen zu haben. Auch wenn Regen in dieser Bauphase ärgerlich ist, aber man kann den aufziehenden Wolken dann doch wesentlich entspannter entgegensehen.

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